es ist manchmal unerklärlich komisch. ich sitze in der badewanne und gedankenkreise ziehen mich in ihren schnellen strudel, aus dem es schwer erscheint wieder auszubrechen. mich irgendwo fest zu halten, damit der strudel an mir und ohne mich vorüber geht.

gedanken wie „ich bin 28 jahre alt, aber fühle mich wie 14.“ nicht vom naiven verhalten eines 14-jährigen menschen, sondern von der hilflosigkeit. hilflos im sinne von wie soll ich das alles allein schaffen? meine wohnung, meine tiere, mich.

ängste kommen plötzlich auf, dass ich in der kommenden zeit meine wohnung nicht mehr bezahlen könnte. dass ich meine geliebten tiere weggeben müsste. eigentlich gibt es gar keinen grund für gedanken dieser art. eines von ihnen läuft nichts ahnend an mir vorbei und mir steigen tränen in die augen. ein zweites meiner haarigen freunde setzt sich direkt vor mich, sieht mir tief in die augen und scheint zu ahnen, dass ich kurz wieder in eine andere welt abgedriftet bin. eine welt, die viel negativer ist als die, in der ich eigentlich lebe.

eigentlich ist alles okay. eigentlich. mir geht es gut. meinen tieren geht es gut. eigentlich scheint alles „normal“. außer in meinem kopf.

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